Es ist der Ort des „Phänomens Pitești“, das als brutalstes Programm der „Umerziehung“ durch Folter im Ostblock gilt; das Gebäude steht seit 2023 unter Denkmalschutz.
Über den Ort
Das Gefängnis wurde vom Architekten C. Duțulescu entworfen und 1938–1941 am Stadtrand gebaut; 1942 kamen die ersten politischen Häftlinge. Zwischen 1949 und 1951 wurden hier mehrere Hundert Studenten von Mithäftlingen unter Eugen Țurcanu gefoltert, damit sie ihrem Glauben und ihren Freunden abschwören und selbst zu Folterern werden. Das Gefängnis war bis 1977 in Betrieb; danach ging das Gebäude an ein Bauunternehmen und nach 1990 an private Firmen, die Büros daraus machten.
Die Stiftung Gedenkstätte Gefängnis Pitești (Memorialul Închisoarea Pitești), 2011 gegründet, hat hier Dauer- und Wechselausstellungen, Kunstwerke, eine Buchhandlung und die Himmelfahrtskapelle im ehemaligen Raum „4 Spital“ eingerichtet. In einem anderen Flügel liegt das Museum des Kommunismus für Kinder, 2022 eröffnet. Das ehemalige Gefängnis wurde im Juli 2023 unter Denkmalschutz gestellt.
Gut zu wissen
- Die Gedenkstätte ist von Donnerstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet, montags bis mittwochs geschlossen.
- Kinder unter 12 Jahren dürfen wegen des Themas nicht in die Gedenkstätte; sie können das Museum des Kommunismus für Kinder im selben Gebäude besuchen.
- Führungen gibt es auf Rumänisch und Englisch; Gruppen ab 10 Personen melden sich unter +40 734 365 102 an.
Öffnungszeiten
| Montag | Geschlossen |
|---|---|
| Dienstag | Geschlossen |
| Mittwoch | Geschlossen |
| Donnerstag | 11–18 |
| Freitag | 11–18 |
| Samstag | 11–18 |
| Sonntag | 11–18 |
An Feiertagen können die Zeiten abweichen. Bitte vorher prüfen.